Edgar Perseke

Edgar Perseke: „Vater“ des Verkehrskaspers | schaller media

Edgar Perseke

In memoriam meines Urgroßvaters

Edgar Arthur Perseke (* 11. August 1893 in Lodz (heutiges Polen); † 29. August 1978 in Aachen) war ein deutscher Pädagoge und Puppenspieler.

Leben

Nach dem Examen im Jahre 1920 wurde Perseke zunächst Hauslehrer im Schloss des Fürsten von Pleß, Grafen von Hochberg Hans Heinrich XV. in der ostoberschlesischen Kreisstadt Pless (heutiges Polen). 1927 kam er als Lehrer nach Millich / Hückelhoven im Kreis Heinsberg. 1938 wurde er schließlich Lehrer in Aachen und gründete dort die Bühne Aachener Kasperle, aus der nach seinem Tod der bis heute existierende Verein Aachener Kasperle e.V. hervorging.

Perseke war der „Vater“ des Verkehrskaspers, den er 1956 zusammen mit dem Aachener Heimatdichter Prof. Dr. Will Hermanns ins Leben rief.

Danach entwickelte Perseke für die Stadtsparkasse Aachen den Stadtsparkassen-Kasper, der den Kindern den richtigen Umgang mit Geld vermittelte.

Im Jahr 1970 erreichte er mit seiner Bühne und dem Stück „Kasperle backt Aachener Printen“ den dritten Platz beim international bedeutsamen Puppentheater-Festival Pupteatra Internacia Festivalo in Esperanto / International Puppet Theatre Festival – PIF in Zagreb (Kroatien, ehemals Jugoslawien).

Perseke war Ehrenvorsitzender der Rheinischen Arbeitsgemeinschaft für Puppenspiel im Bezirk Aachen e.V. (kurz RAG).

Er sprach mehrere Sprachen, darunter Esperanto und Russisch.

Im Nachruf der Bild-Zeitung („Kasperl ist tot“ vom 30. August 1978) wurde Perseke als der älteste aktive Puppenspieler Deutschlands bezeichnet; laut dem Nachruf der Aachener Nachrichten („Vater des Kasperle ist tot“ vom 1. September 1978) war er sogar der älteste aktive Puppenspieler Europas.

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